"der Trausnitzer"

Lokales aus der Niederbayern-Metropole Landshut

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Tag Archive: Robert Neuhauser

Robert Neuhauser gewinnt Machtkampf um Parteivorsitz in Landshut

logo_bayernparteiEine Nachfrage zum Ausgang der Jahreshauptversammlung der Bayernpartei in Landshut und dem Ergebnis der Vorstandswahl gestern Abend bei Stephan Bomm quittierte der am Tag danach ziemlich kurz angebunden, mit den Worten „Ich kann dazu nichts sagen, Auskünfte der Presse gegenüber nur durch den Vorsitzenden Robert Neuhauser. Bitte fragen sie dort nach!“ Hoppala – wer Stephan Bomm kennt weiß, daß solch kurze Antworten mit so wenig Inhalt sonst nicht seine Art sind. Aber zumindest soviel ist jetzt klar – der Landshuter Unternehmer Robert Neuhauser führt weiterhin den Kreisverband Landshut-Stadt der Bayernpartei. Da wir den alten, neuen Vorsitzenden am Samstag nicht erreichen konnten, haben wir versucht, Informationen zur JHV über andere Kanäle zu bekommen.

Hans-Jürgen Müller, Vorsitzender des Kreisverbandes Landshut-Land machte zwar aus der Tatsache kein Geheimnis, daß er an der Versammlung in Landshut als Gast teilgenommen hatte, zum Verlauf und Ausgang der Veranstaltung war Mehr lesen…

logo_bayernparteiLandshut. Weder Sand noch Schnee unter den Schuhen knirscht so laut und heftig, wie die Spannungen derzeit im Kreisverband der Landshuter Bayernpartei. Ein auf die Mitgliederbasis bezogener drastischer Mitgliederschwund der letzten Monate und die lähmende Inaktivität des Ortsvereins führten zum Unmut zahlreicher Mitglieder. Wie in vielen solcher Fälle und nicht nur bayernparteitypisch, so bahnt sich auch in Landshut für heute Abend eine Art „Palastrevolution“ an.

An Lebensjahren und Parteizugehörigkeit junge und alte Mitglieder scharen sich bereits seit Sommer um ihren neuen Hoffnungsträger Stephan Bomm. Der erst heuer zum stellvertretenden Bezirksvorsitzenden in Niederbayern aufgestiegene Landshuter versuchte, der in der Niederbayernmetropole am Boden liegenden Parteileiche neues Leben einzuhauchen. Er organisierte – in vielen Fällen auch in Zusammenarbeit mit dem BP-Kreisverband Landshut-Land – Werbestände in Landshuts Zentrum; offene Stammtisch-Runden in der Stadt und im Umland, versuchte vergeblich neue Themen in die innerparteiliche Diskussion einzubringen. Geholfen hat es wenig: immer mehr Parteifreunde aus der Stadt kehrten der Bayernpartei vorerst den Rücken.

Die Hinweise auf die Ursache dieser Entwicklung waren nicht nur für die verbliebenen Unzufriedenen schnell ausgemacht, sie wurde von einem Teil der scheidenden Mitglieder offen angesprochen: Robert Neuhauser, Stadtrat der Bayernpartei und jedenfalls bis heute Abend Chef des Ortsvereins, hatte sich den Unmut eines Großteils der Landshuter Parteibasis zugezogen. Der Vorwurf lautet neben zu passiver Gestaltung des Parteilebens vor allem eine politische Profilschärfung der Partei bisher in der Stadt bewußt ausgelassen zu haben. Man macht Neuhasuer an einem Teil der Basis den Vorwurf, sich zu egoistisch mit Blick auf die nächsten Wahlen zu verhalten, eher wie ein Feudalherr zu agieren und neben sich keine weiteren potentiellen Kandidaten zu dulden. Sei es nun aus den eigenen Reihen oder von außen – wo auch immer die herkommen würden.

Für seine parteiinternen Kritiker ist Robert Neuhauser inzwischen das Paradebeispiel für Inaktivität und politischer Profillosigkeit seines Ortsverbandes. Heute Abend treffen sich die Bayernparteiler zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung. Wie zu vernehmen war, auf Beschluß des Kreisvorsitzenden Neuhauser in nichtöffentlichem Rahmen in Räumen an der Maybachstraße. Er will offenkundig den Deckel auf dem brodelnden Kessel halten und von dem anstehenden Krach nichts nach außen dringen lassen. Robert Neuhauser oder Stephan Bomm – wer es bis heute Abend schafft, die meisten neuen Mitglieder anzuwerben und hinter sich zu bringen und sie vor allen Dingen auch zur Teilnahme an der Versammlung zu bewegen, dürfte wohl das Rennen um den Vorsitz im Bayernpartei-Ortsverein Landshut machen. Wenn es nach dieser Jahreshauptversammlung einen solchen überhaupt noch gibt. Die Nerven und Emotionen in beiden Lagern sind zum Zerreißen angespannt…

Nachtrag 6. Dezember 2016:

Auf Grund dieses Beitrages und dem folgenden „Mia san a Partei und koa boarischer Ku-Klux-Clan“! meldete sich der BP-Kreisvorsitzende für Landshut-Stadt Robert Neuhauser auf Facebook mit mehreren Kommentaren zu Wort. Da es sich hierbei um Stellungnahmen handelt, die durchaus geeignet sind, Einfluß auf die Entwicklung der Bayernpartei in Landshut zu nehmen, veröffentlichen wir die Kommentare auch an dieser Stelle, damit unsere Leser, die nicht über ein Facebookkonto verfügen und die Debatte dort nicht verfolgen können, sich ebenfalls ein vollständiges Bild machen und gegebenenfalls aktiv an der Diskussion beteiligen können (bitte beachten Sie bei einer Kommentierung unsere Regeln zur Registratur).

 

Wiederholt Stadtrat Neuhauser seinen OB-Coup von 2004?

Florian Weber und Robert Neuhauser

Sachlich, offen und kompetent gibt sich die Bayernpartei in Landshut – aber mit Nachdruck in Sachen OB-Wahl.

Landshut. Wenn am 9. Oktober des kommenden Jahres die Landshuter wieder die Qual der Wahl haben und zur Stimmabgabe für einen neuen Oberbürgermeister der Niederbayern-Metropole an die Urnen gerufen sind, wird das – so sieht’s zumindest Bayernpartei-Stadtrat Robert Neuhauser – eine „Wahl zwischen Pest und Cholera“. Es treibt ihn um, daß es kein Anforderungsprofil für diese Position gebe und sich in den übrigen Parteien niemand etwas um die fachliche Qualifikation der möglichen Bewerber kümmere. „In den Parteien hochgediente Personen werden da dem Bürger vorgesetzt,“ der die nach Parteidünkel ausgesiebten Bewerber abnicken soll. Keine akzeptable Vorstellung für Neuhauser, handle es sich doch bei der Position eines Oberbürgermeisters um einen der anspruchsvollsten Berufe überhaupt, den die Gesellschaft zu vergeben habe.

Um die Dringlichkeit seines Anliegens zu verdeutlichen, informierte Neuhauser in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Bayernpartei-Ortsverbandes in der Jahreshauptversammlung am Mittwoch erst einmal über die vorgesehenen Investitionen der Stadt: Bettenhaus Klinikum 120 Millionen Euro, Renovierung der Berufschulen weit über 100 Millionen, neues Stadttheater 7,5 Millionen für den Kauf des Mehr lesen…