"der Trausnitzer"

Lokales aus der Niederbayern-Metropole Landshut

Stadtnotizen

Selbstbehauptungs-Schnupperstunde für Diabetes Kids

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Landshut. Im Rahmen einer Diabetes-Schulungswoche im Kinderkrankenhaus St. Marien bot kürzlich d[alles]
Stephan Bomm als Direktkandidat zurückgetreten

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Bedroht und zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert

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Landshut. Am Freitag, 4. November, forderte gegen 6.20 Uhr forderte ein bislang unbekannter Täter in[alles]

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Tag Archive: Bayernpartei

Landshut. Der Landshuter Stephan Bomm hat, wie wir soeben erfahren haben, heute Vormittag seine Kandidatur als Bundestags-Direktkandidat der Bayernpartei für den Stimmkreis „Landshut-Stadt, Landkreis Kelheim und teilweise des Landkreises Landshut“ mit sofortiger Wirkung zurück gegeben. In einer Fax- und Mailbenachrichtigung an die Parteizentrale habe Boom „persönliche Gründe“ als Motiv für seine Entscheidung genannt. Nach den unschönen Diffamierungen und einer rüden Drohung gegen Bomm im Beisein des Parteivorsitzenden Weber während der kürzlichen Jahreshauptversammlung des BP-Kreisverbandes Landshut-Stadt – der BP-Kreisvorsitzende Stadtrat Robert Neuhauser soll Bomm gedroht haben, ihn „fertig zu machen“ – kommt der Schritt des stellvertretenden niederbairischen BP-Bezirksvorsitzenden nicht gerade überraschend. Bezeichnend auch für die zerrüttete Stimmungslage zwischen Bomm und der Parteispitze ist die Tatsache, daß die Kreisvorsitzenden der betroffenen Ortsverbände umgehend von Bomms Schritt durch die Parteizentrale unterrichtet wurden, mit Bomm hingegen niemand mehr Kontakt aufgenommen hat. In München wurde wohl schon mit einem solchen Schritt Bomms gerechnet.

 Die Vorgeschichte:

„Mia san a Partei und koa boarischer Ku-Klux-Clan“!

Robert Neuhauser gewinnt Machtkampf um Parteivorsitz in Landshut

logo_bayernparteiEine Nachfrage zum Ausgang der Jahreshauptversammlung der Bayernpartei in Landshut und dem Ergebnis der Vorstandswahl gestern Abend bei Stephan Bomm quittierte der am Tag danach ziemlich kurz angebunden, mit den Worten „Ich kann dazu nichts sagen, Auskünfte der Presse gegenüber nur durch den Vorsitzenden Robert Neuhauser. Bitte fragen sie dort nach!“ Hoppala – wer Stephan Bomm kennt weiß, daß solch kurze Antworten mit so wenig Inhalt sonst nicht seine Art sind. Aber zumindest soviel ist jetzt klar – der Landshuter Unternehmer Robert Neuhauser führt weiterhin den Kreisverband Landshut-Stadt der Bayernpartei. Da wir den alten, neuen Vorsitzenden am Samstag nicht erreichen konnten, haben wir versucht, Informationen zur JHV über andere Kanäle zu bekommen.

Hans-Jürgen Müller, Vorsitzender des Kreisverbandes Landshut-Land machte zwar aus der Tatsache kein Geheimnis, daß er an der Versammlung in Landshut als Gast teilgenommen hatte, zum Verlauf und Ausgang der Veranstaltung war

logo_bayernparteiLandshut. Weder Sand noch Schnee unter den Schuhen knirscht so laut und heftig, wie die Spannungen derzeit im Kreisverband der Landshuter Bayernpartei. Ein auf die Mitgliederbasis bezogener drastischer Mitgliederschwund der letzten Monate und die lähmende Inaktivität des Ortsvereins führten zum Unmut zahlreicher Mitglieder. Wie in vielen solcher Fälle und nicht nur bayernparteitypisch, so bahnt sich auch in Landshut für heute Abend eine Art „Palastrevolution“ an.

An Lebensjahren und Parteizugehörigkeit junge und alte Mitglieder scharen sich bereits seit Sommer um ihren neuen Hoffnungsträger Stephan Bomm. Der erst heuer zum stellvertretenden Bezirksvorsitzenden in Niederbayern aufgestiegene Landshuter versuchte, der in der Niederbayernmetropole am Boden liegenden Parteileiche neues Leben einzuhauchen. Er organisierte – in vielen Fällen auch in Zusammenarbeit mit dem BP-Kreisverband Landshut-Land – Werbestände in Landshuts Zentrum; offene Stammtisch-Runden in der Stadt und im Umland, versuchte vergeblich neue Themen in die innerparteiliche Diskussion einzubringen. Geholfen hat es wenig: immer mehr Parteifreunde aus der Stadt kehrten der Bayernpartei vorerst den Rücken.

Die Hinweise auf die Ursache dieser Entwicklung waren nicht nur für die verbliebenen Unzufriedenen schnell ausgemacht, sie wurde von einem Teil der scheidenden Mitglieder offen angesprochen: Robert Neuhauser, Stadtrat der Bayernpartei und jedenfalls bis heute Abend Chef des Ortsvereins, hatte sich den Unmut eines Großteils der Landshuter Parteibasis zugezogen. Der Vorwurf lautet neben zu passiver Gestaltung des Parteilebens vor allem eine politische Profilschärfung der Partei bisher in der Stadt bewußt ausgelassen zu haben. Man macht Neuhasuer an einem Teil der Basis den Vorwurf, sich zu egoistisch mit Blick auf die nächsten Wahlen zu verhalten, eher wie ein Feudalherr zu agieren und neben sich keine weiteren potentiellen Kandidaten zu dulden. Sei es nun aus den eigenen Reihen oder von außen – wo auch immer die herkommen würden.

Für seine parteiinternen Kritiker ist Robert Neuhauser inzwischen das Paradebeispiel für Inaktivität und politischer Profillosigkeit seines Ortsverbandes. Heute Abend treffen sich die Bayernparteiler zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung. Wie zu vernehmen war, auf Beschluß des Kreisvorsitzenden Neuhauser in nichtöffentlichem Rahmen in Räumen an der Maybachstraße. Er will offenkundig den Deckel auf dem brodelnden Kessel halten und von dem anstehenden Krach nichts nach außen dringen lassen. Robert Neuhauser oder Stephan Bomm – wer es bis heute Abend schafft, die meisten neuen Mitglieder anzuwerben und hinter sich zu bringen und sie vor allen Dingen auch zur Teilnahme an der Versammlung zu bewegen, dürfte wohl das Rennen um den Vorsitz im Bayernpartei-Ortsverein Landshut machen. Wenn es nach dieser Jahreshauptversammlung einen solchen überhaupt noch gibt. Die Nerven und Emotionen in beiden Lagern sind zum Zerreißen angespannt…

Nachtrag 6. Dezember 2016:

Auf Grund dieses Beitrages und dem folgenden „Mia san a Partei und koa boarischer Ku-Klux-Clan“! meldete sich der BP-Kreisvorsitzende für Landshut-Stadt Robert Neuhauser auf Facebook mit mehreren Kommentaren zu Wort. Da es sich hierbei um Stellungnahmen handelt, die durchaus geeignet sind, Einfluß auf die Entwicklung der Bayernpartei in Landshut zu nehmen, veröffentlichen wir die Kommentare auch an dieser Stelle, damit unsere Leser, die nicht über ein Facebookkonto verfügen und die Debatte dort nicht verfolgen können, sich ebenfalls ein vollständiges Bild machen und gegebenenfalls aktiv an der Diskussion beteiligen können (bitte beachten Sie bei einer Kommentierung unsere Regeln zur Registratur).

 

Aus der JHV des Jungbayernbundes Landshut

jbb-landshut-jhv-2016Landshut. „Aufgabe des Jungbayernbundes (JBB) ist es, die bayerische Jugend in kameradschaftlicher Weise zur Pflege bayerischer Sitten und Gebräuche und bayerischer Heimatkunst anzuhalten und durch Fahrten, Wanderungen, Vorträge und Schulungen das Kennenlernen der Heimat zu ermöglichen. Darüber hinaus hat der Jungbayernbund die Anliegen der jungen Generation im Einvernehmen mit den Zielen und Grundsätzen der Bayernpartei in der Öffentlichkeit zu vertreten und politische Bildungsarbeit zu leisten“.

In seinem Rechenschaftsbericht anläßlich der JBB-Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Landshut berichtete Raphael Neuhauser, der Vorsitzende des Ortsvereins, über die Jugendorganisation der Europäischen-Freien-Allianz (EFA), der seit 2008 auch der Jungbayernbund angehört und gab einen kurzen Überblick über Sinn und Zweck der EFA Jugend.

Aktuelle Umfragen zeigen, so Neuhauser, „daß bei der jungen bayerischen Bevölkerung die Bayernpartei in der Wählergunst steht“. Gerade deswegen sei es dem JBB ein Anliegen der jungen bayerischen Bevölkerung auch weiterhin eine Plattform für ihre Belange zu bieten und hierfür „speziell die sozialen Medien intensiv zu nutzen.“

TTIP und CETA waren ebenso Gegenstand in der Jahreshauptversammlung. Besonders die Problematik der Unvereinbarkeit verschiedener vorgesehener Regularien mit Blick auf die Verbraucherschutzrechte war den Diskussionsteilnehmern ein wichtiges Anliegen. Auch die „Systemfrage“ in Europa beschäftigte die Jungbayern. Sie befürworten ein Europa der Regionen, zum Erhalt der Vielfalt in Europa.

Als Gäste nahmen neben zahlreichen Freunden der JBB-Aktiven an der Versammlung auch der Vorsitzende des Bayernpartei-Kreisverbandes Landshut-Stadt, Stadtrat Robert Neuhauser (Foto links), und die Schriftführerin des Kreisverbandes Nicole Berger (3.v.l.) teil.

Foto: JBB Landshut

GrillspießLandshut. Der Kreisverband Landshut-Land der Bayernpartei lädt für Samstag, 18. Juni, zu seinem Grillfest in der Gaststätte Weiß-Blau nach Landshut ein. Die Party beginnt um12 Uhr (für’sNavi: Breslauer Straße 125, 84028 Landshut). Mitzubringen sind neben guter Laune, viel Hunger und Durst.