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Robert Neuhauser gewinnt Machtkampf um Parteivorsitz in Landshut

logo_bayernparteiEine Nachfrage zum Ausgang der Jahreshauptversammlung der Bayernpartei in Landshut und dem Ergebnis der Vorstandswahl gestern Abend bei Stephan Bomm quittierte der am Tag danach ziemlich kurz angebunden, mit den Worten „Ich kann dazu nichts sagen, Auskünfte der Presse gegenüber nur durch den Vorsitzenden Robert Neuhauser. Bitte fragen sie dort nach!“ Hoppala – wer Stephan Bomm kennt weiß, daß solch kurze Antworten mit so wenig Inhalt sonst nicht seine Art sind. Aber zumindest soviel ist jetzt klar – der Landshuter Unternehmer Robert Neuhauser führt weiterhin den Kreisverband Landshut-Stadt der Bayernpartei. Da wir den alten, neuen Vorsitzenden am Samstag nicht erreichen konnten, haben wir versucht, Informationen zur JHV über andere Kanäle zu bekommen.

Hans-Jürgen Müller, Vorsitzender des Kreisverbandes Landshut-Land machte zwar aus der Tatsache kein Geheimnis, daß er an der Versammlung in Landshut als Gast teilgenommen hatte, zum Verlauf und Ausgang der Veranstaltung war jedoch auch von ihm nicht mehr zu erfahren, als das Neuhauser weiterhin erster Vorsitzender ist. Auskünfte zur Jahreshauptversammlung und der neuen Vorstandschaft ausschließlich von diesem, so Müller und „zum Versammlungsverlauf sog i sowieso nix, des is nicht mei Sach’“!

Bei so viel Nix-Sagerei wird man einfach hellhörig und der Wissensdurst steigt. Also machte ich mich auf den Weg nach Landshut, um mich anderweitig umzuhören. Die Tatsache, daß Neuhauser die Jahreshauptversammlung als nichtöffentliche Veranstaltung in den Räumen seiner Firma an der Maybachstraße durchgezogen hatte, machte die Recherche nicht einfacher. Aber genau das hatte er ja damit bezwecken wollen: nur ja keinen Wirbel um den sich anbahnenden Krach und möglichst unauffällig die Palastrevolution niederschlagen.

Gut, sein wichtigstes Ziel hat er also erreicht. Er ist weiterhin die Nummer Eins im Kreisverband Landshut-Stadt. Aber er ist angezählt und hat das vermutlich sogar einem Teil seiner eigenen Taktik zu verdanken. Das Gute des Abends vom 1. Dezember 2016 ist schon einmal die Tatsache, daß sich einige Mitglieder – und ganz sicher nicht jene, an die man als erstes bei der Gelegenheit denken würde – sich weder von einem Robert Neuhauser noch von einem Parteivorsitzenden Florian Weber einen Maulkorb umhängen lassen. „Mia san a Partei und koa boarischer Ku-Klux-Clan“ gibt schon einmal ein zufällig getroffenes Mitglied zum Besten. Okay, ein wenig schräg hab’ ich ihn schon angemacht, zwecks der Geheimniskrämerei, die Provokation war aber doch noch vertretbar.

Ja richtig, der Parteichef war höchstpersönlich vor Ort. Er soll dort den Fürsprecher für Neuhauser gegeben haben und ein Schnellinger Alfred soll wohl sein Vize geworden sein. Damit wäre Bomm seine Funktion als stellvertretender Parteichef in Landshut los – was allerdings niemanden überraschen dürfte. Aber die Info kommt nach dem zweiten, vielleicht auch schon dritten Bier. Zuverlässig ist also was anderes, um sich darauf festzulegen.

Die Quellen sprudeln heute nicht besonders ergiebig. Es vergeht ein halber Tag, bis mir das nächste „Opfer“ über den Weg läuft und ein wenig gesprächiger ist. Bei dem, was ich jetzt erfahre, möcht’ ich mir verwundert die Augen reiben. Andererseits, der Neuhauser ist schon lange Jahre in der Kommunalpolitik aktiv, bekannt wie ein bunter Hund und auch noch Geschäftsmann. Wenn der keine „Connections“ hat, wer dann? Über 30 neue Mitglieder soll Neuhauser aufgeboten haben, um seine Wiederwahl zu sichern. Die Rede ist von ganzen Familien die da darunter gewesen sein sollen und alle schön wohnhaft im Stadtgebiet. „Weil sonst hätten die ja gar nicht abstimmen dürfen“, kommt’s im Brustton der Überzeugung. Bei Bomms Werbeaktivitäten habe es nur für knapp zwei Dutzend gereicht. Damit sei die Wahl für Neuhauser schon gewonnen gewesen, denn die Lager hätten sich an ihr offensichtlich vorher abgesprochenes Wahlverhalten strikt gehalten.“A schlauer Bursche is des schon der Bomm“, entfährt es dann meinem Gesprächspartner noch: „Wia der des dagneißt hod, daß der Neihauser mera Leid hinter sich hot, is der garnimma zua Woi otren“. Hat Bomm tatsächlich einen Rückzieher gemacht?

Man glaubt an einen Traum, wenn man hört, daß die Neuhauser-Fraktion in den Tagen vor der Versammlung urplötzlich über 30 Neumitglieder zu verzeichnen hatte. Neue Mitglieder hatte auch Stephan Bomm in den letzten Wochen und Monaten um sich geschart. Er hatte dazu fleißig die Werbetrommel gerührt und das vor allen Dingen auch bei vielen öffentlichen Gelegenheit getan. Daß auch Robert Neuhauser zu diesem Mittel greifen würde, war erwartet worden. So kurzfristig wie die „Mitgliederpilze“ jedoch für Neuhauser aus dem Boden geschossen sein sollen und so ganz im Verborgenen – ja das nötigt mir schon Respekt ab. Wobei sich dem Vernehmen nach, ganze Familien hinter Robert Neuhauser, dem neu am Landshuter Bayernpartei-Himmel aufgegangenen Polit-Stern versammelt hatten. Nichts ist jedoch unmöglich und so gehen Meinungen zu einem „bsondern Gschmackerl“ ganz bestimmt in die falsche Richtung.

Außerdem wachte ja das Auge von Parteichef Forian Weber bei der Jahreshauptversammlung über den ordnungsgemäßen Ablauf der Veranstaltung. Auch in der Münchner Parteizentrale dürfte es aufgefallen sein, wenn es da Ungereimtheiten bezüglich des sich in Landshut abzeichnenden Machtkampfes gegeben hätte. Die wären doch ganz bestimmt aktiv geworden und hätten solche Manipulationen unterbunden. Auch wenn das dann eventuell der Partei einen Stadtrat – also einen Mandatsträger gekostet hätte, von denen Parteichef Weber ja immer sagt, sie seien kostbare Perlen für die Partei, die es unbedingt zu erhalten gelte. Aber wirklich um jeden Preis? Könnt‘ Politik so schmutzig sein? Ahh na, des glab i ned!

Immerhin, mit den rund 25 Neumitgliedern aus der Bomm-Ecke sind also nahezu 60 neue Mitglieder der Partei beigetreten. Für die Bayernpartei in der Stadt Landshut hat sich der Machtkampf um die diesjährige Jahreshauptversammlung also schon einmal gelohnt, wenn die „Neuen“ auch ihre Beiträge bezahlen und bei der Stange bleiben.

Nun, der Tag „Herumtreiberei“ in Landshut war für mich nicht ganz umsonst! Wenn auch nur wenig Konkretes dabei herauskam, ein wenig lichten sich die Nebelschleier um die Jahreshauptversammlung dann doch. Vielleicht gibt es ja noch ein wenig mehr zu berichten, wenn ich zum Wochenbeginn mit Stadtrat Robert Neuhauser gesprochen habe. Die Namen der neuen Vorstandschaft sollten es dann wenigstens schon noch sein. Schauen wir mal, ob er Zeit für ein Interview hat. I werd’s jedenfalls vasucha und dad mi gfrein, wenns wieda amoi voabeischaun dats

A scheens Wochaend wünscht eng

da Trausnitzer

Nachtrag 6. Dezember 2016:

Auf Grund unseres ersten Beitrages zur bevorstehenden Jahreshauptversammlung der Bayernpartei in Landshut meldete sich der BP-Kreisvorsitzende für Landshut-Stadt Robert Neuhauser auf Facebook erneut mit mehreren Kommentaren zu Wort. Da es sich hierbei um Stellungnahmen handelt, die durchaus geeignet sind, Einfluß auf die kommunalpolitische Entwicklung in der Stadt zu nehmen, veröffentlichen wir die Kommentare auch an dieser Stelle, damit sich unsere Leser, die nicht über ein Facebookkonto verfügen und die Debatte dort nicht verfolgen können, ebenfalls ein vollständiges Bild machen und gegebenenfalls aktiv an der Diskussion teilnehmen können (bitte beachten Sie bei einer Kommentierung unsere Regeln zur Registratur – Sidebar unten links über „META“).

8 comments on “„Mia san a Partei und koa boarischer Ku-Klux-Clan“!

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Robert Neuhauser on 6. Dezember 2016 7:37

schrieb am 4.Dezember um 12:38

Lügenpresse.

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redaktion on 6. Dezember 2016 7:41

Die Redaktion ADLKOFENER BLATT’L|regionalReport antwortet am 4. Dezember 18:30

Sie fordern es geradezu heraus Herr Neuhauser. Aber wenn Sie schon meinen „Lügenpresse“ dann sollten Sie vielleicht auch so viel Kerl sein oder Arsch in der Hose haben, daß Sie den Leuten erzählen, was nicht stimmen soll!“ Na, wie wär’s?

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Robert Neuhauser on 6. Dezember 2016 7:47

antwortet am 4. Dezember 19:39

„Jeder seriöse Berichterstatter hört sich beide Seiten an bevor er schreibt, das tun sie nicht . Sie schreiben sie hätten mich nicht erreicht , das ist Lüge. Stattdessen holen Sie Meinungen von irgendwo her und nennen nicht mal Roß und Reiter. Die Warheit können sie nächste Woche von seriöser Presse erfahren.“

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Max Flügel on 6. Dezember 2016 7:54

antwortet am 5. Dezember vormittags (korrekte Zeitangabe sobald von Facebook veröffentlicht)

Ich kenne die Wahrheit Herr Neuhauser und Sie wissen das. Ich verfolge die Bayernpartei in Landshut Stadt und Land seit Gründung der Kreisverbände. Schon vergessen? Da bekommt man Einiges mit und man kann sich im Laufe der Jahre ein recht gutes Bild machen.

Wenn Sie nach Roß und Reiter fragen dann ja nur, weil Sie wissen wollen, wer mir was erzählt. Da wird aber nichts draus. Informantenschutz und Vertraulichkeit – sollten Sie eigentlich wissen.

Was an der Schilderung in dem Bericht ist falsch? Sie haben nichts anzubieten, außer dem dünnen Hinweis, Sie wären erreichbar gewesen. Das rechtfertigt für Sie die Beschimpfung mit „Lügenpresse“. Dann stimmen Sie mir ja zu, daß alle anderen von mir geäußerten Überlegungen, Vermutungen und Hinweise den Fakten entsprechen. Was soll dann Ihre Aufregung?

Und das, was Sie als „seriöse“ Presse betiteln, ist überwiegebnd Hofberichterstattung. Nichts gegen die Kollegen, die folgen auch nur ihren wirtschaftlichen Zwängen, denen ich nicht unterliege, da ich auf keine Anzeigenkunden Rücksicht nehmen muß. Ich kann mich da ganz an die Fakten halten, auch wenn sie nicht von Ihnen autorisiert sind. Der Vorteil von freier Presse!

Ihrem Statement entnehme ich ferner, daß ich mir den erneuten Anruf morgen bei Ihnen sparen kann. Auch kein Problem – der Ansporn „weiterzubohren“ steigt!

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Robert Neuhauser on 6. Dezember 2016 7:59

antwortet am 5. Dezember gegen 17 Uhr (korrekte Zeitangabe sobald von Facebook veröffentlicht)

Für Ihr Vorgehen und ihre Art zu schreiben sind sie ja bekannt. Gottseidank nimmt ihr Blatt’l kaum jemand ernst und der Schaden hält sich somit in Grenzen. Ich empfehle Ihnen trotzdem in Zukunft solche falschen und schädigende Aussagen zu unterlassen.

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Max Flügel on 6. Dezember 2016 8:09

antwortet am 5. Dezember gegen 21 Uhr (korrekte Zeitangabe sobald von Facebook veröffentlicht)

Na dann kommen Sie doch einmal rüber mit Tatsachen Herr Neuhauser. Bis zur Stunde erschöpft sich Ihre Kritik in Polemik. In billiger Polemik, um genau zu sein!

Und was meine Leserschaft betrifft – ich habe da eine verdammt schlechte Nachricht für Sie: In Deutschland sind rund 20 Mio Webseiten allein mit einer „-.de“-Endung und dann noch ein paar Millionen mit net, org, com, und, und und registriert. Bleiben wir bei den 20 Mio, damit es für Sie noch überschaubar bleibt. Die Amazon-Suchmaschine Alexa (unbestrittene Autorität auf dem Gebiet) ermittelt weltweit die beliebtesten Webseiten und listet diese Werte auch auf nationaler Ebene. Unter den besagten 20 Millionen rankt derzeit der „regionalReport“ mit seinen Unterseiten „Adlkofener Blatt’l“ und „der Trausnitzer“ auf Platz 17.683.

Mit diesem Beliebtheitsgrad kann ich’s gut aushalten. Richtig wichtig wird die Seite zugegebenermaßen erst bei einem Ranking unter 5.000 aber wenn wir das heute schon hätten, würde Sie ein Shitstorm der Landshuter Leserschaft in den letzten drei Tagen schon lange aus dem Amt des BP-Kreisvorsitzenden vertrieben haben!

Ach ja, weltweit Herr Neuhauser, reden wir mindestens über ein paar hundert Millionen Webseiten, die Alexa auf dem Radar hat. Der „regionalReport“ belegt hier den Rang 579.295. Weil Sie das ja ohnehin nicht glauben werden, habe ich Ihnen Screenshots der Alexa-Bewertung gemacht. So unwichtig, wie Sie es gerne hätten, sind meine Presseseiten und Beiträge also nicht und ich kann Ihnen versichern, sie werden noch kräftig in der Beliebtheit zunehmen. Ob’s Ihnen paßt oder nicht… Übrigens die Bayernpartei belegt weltweit mit ihrer Webseite einen Platz kräftig über 7 Mio und in DE ist die Beliebtheit der Webseite überhaupt nicht meßbar – nur so am Rande, wenn Sie verstehen…?!?

alexa-ranking regionalreport für die zeit vom 27 -november-2016 bis 3-dezember-2016

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Robert Neuhauser on 6. Dezember 2016 12:24

schrieb heute gegen 11.30 (korrekte Zeitangabe sobald von Facebook veröffentlicht)

„Ich werde meine Zeit ab sofort wieder für wichtige Dinge einsetzen statt mit Ihnen zu streiten. Aufwiedersehen.“

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Max Flügel on 6. Dezember 2016 12:31

schrieb am 6. Dezember (korrekte Zeitangabe sobald von Facebook veröffentlicht)

Aha – der Fuchs und die sauren Trauben! Bleibt also als Fazit nur: viel Polemik, keine Argumente = viel heiße Luft!
Aufwiedersehn!

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